Der Mittelstandsfonds der Deutschen Bank
Das Ergebnis des Mittelstandsfonds von der Deutschen Bank sieht nicht gerade rosig aus. Denn es muss noch einiges an Geld in diesen Mittelstandsfonds der Bank investiert werden. Eigentlich sollte dieser Fonds für den Mittelstand 500 Millionen Euro haben. Es sind aber momentan lediglich 300 Millionen Euro, das von der Deutschen Bank selbst kommt.
Kaum Interesse an der Investition in den Mittelstandsfonds
Die anderen Banken winkten zunächst ab. Ferner ist das Interesse der Großindustrie, in diesen Topf einzuzahlen, nicht allzu groß. Der Deutschland-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sagte bei der Präsentation des Mittelstandsfonds, dass sie noch 200 Millionen Euro benötigen.
Unternehmen und Privatinvestoren können investieren
Nach Meinung von Fitschen könnte man bereits im März Namen veröffentlichen. Denn es gab Gespräche mit etlichen Firmen aus der Industrie, welche an diesem Fonds interessiert sind. Zudem würden sie es vorziehen, sofern die Anleger kein Brancheninteresse besitzen. Selbst die Privatinvestoren sind dazu aufgefordert, in diesen Fonds zu investieren, weil der Mittelstandsfonds komplett nicht mit öffentlicher Hilfe auskommen wird.
Die Konditionen des Mittelstandsfonds
Der Mittelstandsfonds soll nach Angaben von Fitschen in einem Zeitrahmen von zwei Jahren etwa 100 Firmen mit Eigenkapital helfen. Ferner liegen die Zinsbelastungen in einem geringen zweistelligen %-Bereich. Dagegen können die Investoren auf eine Rendite hoffen, die in einem hohen einstelligen %-Bereich liegt.
Der Hintergrund
Mit diesem Mittelstandsfonds will die Deutsche Bank mittelständische Unternehmen in Deutschland mit Eigenkapital unterstützen. Fitschen erklärte jedoch, dass 500 Millionen Euro aus diesem Fonds auf langer Sicht nicht ausreichen können, um die potentiellen Engpässe bei der Finanzierung der Wirtschaft in Deutschland zu lösen. Deshalb freut sich die Bank über vergleichbare Programme von anderen Banken.
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