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Helikos: Schwacher Start auf dem Börsenparkett

am 5. Februar 2010 – 15:10Kein Kommentar
Helikos: Schwacher Start auf dem Börsenparkett

Helikos startete bei seinem Börsengang an der Börse in Frankfurt sehr holprig. Dabei ist Helikos der erste deutsche Neuling an der Börse in dem neuen Jahr. Die Aktien hatten mit 9,50 Euro unterhalb des Ausgabepreises in Höhe von 10,00 Euro in den Handel gestartet. Während des Tages sank der Aktienpreis.

Die Zugeständnisse von Helikos

Vor dem Börsengang machte Helikos etliche Zugeständnisse. Das Unternehmen verschob den Handelsbeginn um zwei Tage auf den heutigen Donnerstag, den 4.2.2010. Zudem sank die Anzahl der angebotenen Anteile.

Das Angebot von Helikos

Den Anlegern wurden letztendlich 20 Millionen Anteile zu einem Festpreis von 10 Euro angeboten. Dabei bestehen diese Anteile sowohl aus einem Optionsschein als auch aus einer Aktie. Der Börsengang wurde von der Deutschen Bank unterstützt. Mit diesem Börsenstart hatte Helikos 200 Millionen Euro eingenommen.

Die Zusammensetzung des Kurses

Wie bereits erwähnt lag der Festpreis für dieses Angebot bei 10 Euro. Der innere Wert des Optionsscheins beträgt 50 Cent. Somit betrug der erste Kurs und folglich auch der Ausgabepreis der Aktie 9,50 Euro.

Erste Neuzugang zum Prime Standard

Helikos ist der erste neue Zugang in dem straff organisierten und regulierten Prime Standard von den deutschen Börsen. Sowohl Scan Energy als auch Hochtief Concessions legten ihre Pläne für das IPO (Initial Public Offering) auf Eis. Die Experten erwarten zwar für das Jahr 2010 bis zu 12 neue Zugänge am Aktienmarkt. Jedoch machte bisher keine Firma konkrete Börsenpläne publik.

Weitere Börsengänge

Man rechnet jedoch, dass das Unternehmen Brenntag bald an die Börse geht. Selbst der Finanzinvestor CVC möchte sich von dem Druckfarbenproduzenten Flint via eines IPO trennen. Außerdem plant Cognis auch einen Gang auf das Börsenparkett.

Helikos’ Zugehörigkeit zur SPAC

Für etliche Experten gehört Helikos zu einer bestimmten Liga. Somit gilt dieses Unternehmen nur in gewissem Maß zu den Vorreitern für weitere Börsenaspiranten. Schließlich ist Helikos eine SPAC (Special Purpose Acquisition Company). Denn Helikos besitzt kein operatives Geschäft, sondern die Firma besteht vielmehr aus einem einzigen Management.

Der Übernahmeplan von Helikos

Helikos will mit dem beim Börsengang eingenommen Geld eine weitere Firma übernehmen, welches anschließend in den Börsenmantel von Helikos eintritt. Dies geschieht nur dann, sobald die Investoren auf der Hauptversammlung zustimmen. Sofern die Investoren nicht zustimmen sollten, so löst man SPAC wieder auf.

Die Liquidation von SPAC

Selbst wenn man in einer bestimmten Zeit kein Objekt zur Übernahme gefunden hatte, wird man SPAC liquidieren. Im letzten Jahr ist dies in den USA mehrmals vorgekommen. Denn es scheiterten über 20 Transaktionen.

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