Gebrauchte Immobilie oder Neubau kaufen? (Teil 2)
Trügerischer erster Eindruck
Der allererste Eindruck bei einer Besichtigung der Immobilie kann auf langer Sicht trügen. Häufig reicht selbst die 2. oder 3. Besichtigung durch einen „Laien“ nicht. Somit ist der Rat von einem Experten wie z. B. von Energieberatern und/oder Bausachverständigen wichtig.
Bei Altimmobilien ist guter Rat sehr wichtig
Diese Berater oder Sachverständigen geben zum Einen Auskunft über den möglichen Sanierungsaufwand. Zum Anderen können sie einschätzen, ob die Immobilie überhaupt für diesen Wert sein Geld Wert ist. Zudem können die versteckten Schäden mit möglichen weiteren Kosten (z. B. ein mit Schaden behaftetes Dach, feuchte Wände) auf dieser Weise entdeckt werden.
Enttäuschungen bei Expertisen
Allerdings können diese Expertisen auch zu Enttäuschungen führen. Beispielsweise kann sich herausstellen, dass man die Immobilie nicht mehr erhalten kann. Auch hier gilt wieder die alte und sehr bekannte Weisheit: man hat lieber ein Ende mit einem Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Der Vorteil bei gebrauchten Immobilien
Ein Vorteil einer bereits gebrauchten Immobilie ist, dass man bereits den Wert für das Grundstück und Haus zuzüglich den beim Kauf anfallenden Nebenkosten weis. Somit fallen die möglichen Verzögerungen bei dem Bau eines Hauses weg. Damit steigen natürlich auch die Kosten oder es kann aber auch relativ häufig passieren, dass der Bauunternehmer Insolvenz anmelden muss, was zu nicht gerade angenehmen Folgen führt.
Beachtung der Bauvorschriften
Ferner sollte man auch die Bauvorschriften nicht unterschätzen. Schließlich ist bei dem Erwerb eines Grundstücks nämlich nicht sicher, dass man auf diesem Grundstück überhaupt das Traumhaus nach eigenen Wünschen bauen darf. Um mögliche Fehleinschätzungen zu verhindern, sollte sich der Käufer auf jeden Fall zuvor über die gültigen Bauvorhaben informieren.
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