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Wohnen über der Münchener Fußgängerzone – Teil 2

am 5. Februar 2010 – 15:13Kein Kommentar

Die Pläne der Architekturbüros

Bis dahin werden die 12 international und national tätigen Architekturbüros die jeweiligen Pläne ausarbeiten. Die Bandbreite von den bisherigen Arbeiten der Architekturbüros reicht dabei von „traditionell bis extrovertiert“. Allerdings ist auch der Gestaltungsdrang für den Neubau gewisse Grenzen gesetzt. Schließlich steht die Münchner Innenstadt unter einem Ensembleschutz und es wird keine riesigen Experimente geben.

Die wichtigsten Mieter sind die Einzelhändler

Der Bauträger will jedoch neue Wege hinsichtlich der Nutzung des Standortes gehen. In dem Neubau werden insbesondere die Einzelhändler die allerwichtigsten Mieter sein. Laut Jürgen Büllesbach wird aus dieser Sparte zwischen drei und fünf Hauptnutzer erwartet. Vor allem bei den großen Ketten herrscht ein großes Interesse an einer Eröffnung einer Filiale in diesem Gebäude.

Die Aufteilung der Ladenfläche unter den Einzelhändlern

Es wird auf jeden Fall keine alleinige Nutzung durch einen einzigen Mieter, wie es bei Karstadt ist, geben. Denn die großen Warenhäuser sind viel zu tief in der Krise. Dabei ist eine Aufteilung in verschachtelter Form möglich. Einzelne Läden können schon einmal über zwei oder drei Etagen gehen – jedoch niemals auf der gesamten Grundfläche von 5.000 Quadratmetern.

Der Wandel in der Bauweise

Auf der gesamten 25.000 Quadratmeter großen Fläche im Erdgeschoss sowie in den vier Obergeschossen werden sich viele Geschäfte verteilen. Es wird ein Stockwerk weniger geben als in der heutigen Immobilie aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Dies soll ein Tribut an den wandelnden Anforderungen an solch einem Bau. Schließlich wirken die niedrigen Decken in den derzeitigen Räumen von Karstadt etwas erdrückend und künftig will man wesentlich mehr „lichte Höhlen“.

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