Derzeitige Zinsen mithilfe von Forward-Krediten absichern
Die Kreditnehmer können mithilfe eines Forward-Darlehens bereits heute die Zinssätze für den Kredit für morgen absichern. Diese Darlehensvariante machen in den derzeitigen Zeiten mit sehr geringen Hypothekenzinssätzen sehr attraktiv. Man geht mittelfristig von anziehenden Zinssätzen aus. Die Bankkunden sichern sich dadurch mit diesem Forward-Kredit die sehr niedrigen Zinssätze für die spätere Anschlussfinanzierung bereits heute.
Der Abschlusszeitpunkt
Denn dies ist das Besondere bei dieser Darlehensform. Dabei schließt sich der Abschlusszeitpunkt nicht unmittelbar an das Fälligkeitsdatum der bisherigen Zinsvereinbarung an. Der Abschlusszeitpunkt kann bereits bis zu fünf Jahre vor dem Auslaufen des derzeitigen Immobilienkredites unterzeichnet werden.
Das Risiko beim Forward-Darlehen
Jedoch gibt es bei einem Forward-Darlehen auch Risiken, denn ein Forward-Darlehen stellt eine Art Spekulation auf die Zinsentwicklung dar. Schließlich muss man bei einem Forward-Darlehen mit einem Zinsaufschlag von etwa 0,5 % rechnen. Deshalb lohnt sich solch ein Kredit erst dann, sobald die Darlehenszinsen von derzeit knapp unter 5 % um zumindest 0,51 Prozentpunkte ansteigen. Sofern dieser Fall nicht eintritt, so zahlt der Kreditnehmer im Vergleich zu der regulären Anschlussfinanzierung zu den jeweils aktuell gültigen Konditionen drauf.
Der Vergleich der Konditionen
Man sollte wie immer bei den Kreditverträgen auch bei den Forward-Krediten die Konditionen vergleichen, weil das sehr wichtig ist. Beispielsweise kann man dies mit den Angebotsvergleichen im World Wide Web machen. Zudem sollte der Kreditnehmer versuchen, dass er die Zinshöhe nochmals in einem direkten Kontakt verhandelt.
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