Auf was man bei der Zinssicherheit achten sollte
Die Immobiliendarlehen mit einer 10-jährigen Zinsbindung waren unter den Bauherren sehr lange sehr beliebt. Dies ändert sich allerdings mit dem derzeitigen Tiefstand bei den Zinsen. Schließlich haben die Immobilienkäufer das Risiko mit den steigenden Zinsen für das Darlehen vor Augen.
Die Zinssicherung für 15 bis 20 Jahre
Deshalb planen die Erwerber eine Immobilie auf langer Sicht. Man sollte die derzeitig geringen Kreditzinsen gleich für 15 bis 20 Jahre sichern. Denn der Immobilienkäufer kann sich somit bei einer Anschlussfinanzierung vor möglichen höheren Zinssätzen schützen.
Der Haken bei dieser Sache
Es gibt hier jedoch auch einen Haken, den man hier beachten muss. Denn die Kreditnehmer müssen für die langen Zinsbindungen einen Aufschlag an den Kreditgeber zahlen. Eine 15-jährige Laufzeit kann beispielsweise um etwa 0,3 Prozentpunkte höher liegen als eine 10-jährige Laufzeit. Wenn man ein Darlehen in Höhe von 150.000 Euro aufnimmt, so kostet die langfristige Planungssicherheit bei einer 15-jährigen Zinsbindungsfrist jeden Monat bereits über 40 Euro mehr.
Der Vorteil bei der langfristigen Zinsbindung
Dagegen haben diese längerfristigen Kredite natürlich auch noch einen weiteren Vorteil. Schließlich werden sie abgefedert. Schließlich kann der Bauherr entweder von den günstigen Zinsen profitieren oder er führt eine Umschichtung durch.
Das Sonderkündigungsrecht
Sobald wider seinen Erwartungen die höheren Darlehenszinsen nicht eintreten, so kann der Kreditnehmer bei einem 15- oder 20-jährigen Kredit nach dem Ablauf von 10 Jahren einmal ohne weitere Kosten kündigen. Dies gewährleistet natürlich das gesetzlich festgelegte Sonderkündigungsrecht. Somit fällt die reguläre Vorfälligkeitsentschädigung als eine finanzielle Kompensation für die vorzeitige Kündigung in solch einer Situation nicht an.
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