Home Depot: Profit durch Sanierung von amerikanischen Eigenheimen
Der amerikanische Baumarktgigant Home Depot zieht Nutzen aus dem großen Sanierungsbedarf von zahlreichen amerikanischen Eigenheimen. Insbesondere die führende Marktbeteiligung ist für Home Depot vorteilhaft. Dabei reden die Banken von einer anfangenden Erholung des amerikanischen Wohnimmobilienmarktes, wobei dies seitens der Banken vielmehr ein Wunschdenken ist als dass es auf Fakten beruht. Sowohl die Fördermaßnahmen vom Staat für Käufer von Häusern als auch der Preisverfall genügt bestenfalls dafür, den Markt zu festigen.
Die steigende Anzahl an Zwangsversteigerungen
Die Menge an Immobilien, die zur Veräußerung stehen, steigt stetig an. In den Vereinigten Staaten rechnet man im Jahr 2010 mit maximal vier Millionen Zwangsversteigerungen. Dabei wird dieses Problem durch die miserable Bauqualität der amerikanischen Eigenheime verschlimmert.
Keine lange Lebensdauer und schlechte Bauweise von US-Eigenheime
Die amerikanischen Eigenheime haben im Vergleich zu den deutschen Eigenheimen eine nicht allzu lange Lebensdauer. Schließlich erreicht die Lebensdauer der amerikanischen Eigenheime noch nicht einmal ein Drittel der Lebensdauer von deutschen Eigenheimen. Somit staute sich ein riesiger Sanierungs- und Wartungsbedarf auf. Sobald sich dieser Bedarf gelöst hatte, wird der amerikanische Baumarktgigant Home Depot von diesem Bedarf entsprechend profitieren.
Mehr Eigenleistung nötig
Trotz alledem befindet sich der Heimwerkermarkt in den USA unter Druck. Jedoch ist dieser nicht so stark wie in den anderen Bereichen. Die Menschen müssen in der derzeitigen Krise wesentlich mehr in Eigenleistung renovieren oder reparieren, um Geld zu sparen.
Home Depot’s dominante Marktstellung
Home Depot hat den großen Vorteil, dass es eine sehr dominante Marktstellung hat. Denn in Nordamerika gibt es 2.200 Baumärkte von Home Depot. Ferner setzte der Einzelhändler, welcher auch im Dow Jones notiert ist, rechtzeitig einen entsprechenden Sparkurs um.
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