Zertifikate: Die Szenarien für die europäischen Börsen – Teil 1
Die Investoren wollen nach den letzten Börsenturbulenzen in Produkte anlegen, welche neben der hohen Sicherheit auch noch viel Rendite abwerfen. Beispielsweise legen die konservativen Investoren eher in Garantiezertifikate an. Dagegen investieren die risikofreudigen Anleger lieber in das Best-In-Papier von der HVB.
Die Neuemissionen auf den Euro-Stoxx-50
Die Emittenten zeigen mit den jeweiligen Neuemissionen Reaktionen insbesondere auf den Euro-Stoxx-50. Hierzu zählt zum Einen die Kapitalschutzprodukte (z. B. die IndexProtect 90-Prozent-Anleihe III von Bayern-LB mit der WKN BLB636, das Euro Garant Lock-In Zertifikat von Bank of America Merrill Lynch mit der WKN ML0F74). Zum Anderen gibt es die Teilschutz-Zertifikate (z. B. das Best In Cap- Zertifikat von der HypoVereinsbank mit der WKN HV5BC8).
Die Garantiezertifikate von der Bayern-LB
Laut dem Experten Zeljko Pantic für strukturierte Produkte von der Bayern-LB hätten die Garantiezertifikate immer noch eine sehr hohe Bedeutung. Die konservativen Investoren legen sehr viel in dieses Anlageform an. Jedoch engte das geringe Zinsniveau den Spielraum beim Konstruieren von Kapitalschutzprodukten ein.
Das Verlustrisiko beim Index-Protect-Zertifikat
Folglich musste der Kapitalschutz beschnitten werden. Dadurch soll beim Index-Protect-Zertifikat die Chance auf eine uneingeschränkte Beteiligung am Euro-Stoxx-50 innerhalb der 6-jährigen Laufzeit erhalten bleiben. Somit gehen die Käufer des Zertifikats ein Verlustrisiko in Höhe von 10 % ein.
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