Naturinvestments: Rendite mit Wind, Wasser und Sonne – Teil 2
Mit dem Kauf von Fondsanteilen werden Naturinvestments getätigt. Die Vertreiber von solchen Naturinvestments profitieren bei dieser Anlageform v. a. von der einfachen Art und Weise, viel Kapital sammeln können. Dagegen profitieren die Geldanleger insbesondere von der Geldanlage mit niedrigen Anlagebeträgen.
Hohes Handelsvolumen und teilweise hohe Verluste bei grünen Anleihen
Eine der Anlageformen für „Green Investments“ sind Anleihen. Jedoch sind Anleihen bei Naturinvestments für private Anleger kaum empfehlenswert. Der Grund liegt v. a. im Handelsvolumen, weil sich der Verkauf von entsprechenden Anleihen häufig als schwierig gestaltet. Ferner wurden schon mehrere „grüne Anleihen“ ausgegeben, bei welchen die Geldanlegern hohe Verluste verzeichnet hatten.
Schwierige Veräußerung von Anteilen bei Direktinvestments
Eine weitere Form der „Green Investments“ sind Direktinvestments. Die Geldanleger beteiligen sich hier direkt an einem Unternehmen oder Projekt. Hier rät man von einer Investition ab, weil man hier die Anteile schwierig veräußern kann. Ferner muss man bei Direktinvestments in der Regel sehr hohe Mindestanlagebeträge aufwenden, welche kaum ein Privatanleger besitzt.
Eine gute Wahl: „grüne Fonds“
Es ist ratsam, hauptsächlich in grüne Fonds zu investieren. Man geht mit dem Kauf von Fondsanteilen wesentlich geringere Risiken ein. Außerdem gibt es bei den Fonds die größere Auswahl an Investitionsmöglichkeiten.
Die Rendite
Etliche Anleger wollen mit dem Kauf von Naturinvestments nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch entsprechende Renditen sehen. Man kann über die Renditen von grünen Investments im Allgemeinen nur schwer Aussagen machen. Die Renditeunterschiede zwischen den einzelnen „Greent Investments“ sind einfach zu groß.
Hohes Risiko
Grundsätzlich sind Naturinvestments an ein relativ hohes Risiko gekoppelt. Das Risiko von Naturinvestments entspricht dem Risiko von manch anderen Anlageformen wie beispielsweise bei Aktienfonds. Unabhängig von dem Anlageziel (z. B. Anlage in Solarenergie, Windenergie oder in Rohstoffen wie Holz) können sich die Naturinvestments nicht wie erwünscht entwickeln. Aufgrund dessen sollen Geldanleger nur das Vermögen einsetzen, welches nicht für etwas bestimmtes (z. B. Kauf eines Autos) eingeplant ist und der Geldanleger den Verlust von diesem Vermögen verkraften kann.
Tipps rund um die Naturinvestments
Dennoch sollte man von einer Investition in Naturinvestments nicht absehen. Schließlich sollte man sich genau über die mögliche Anlageformen informieren. Außerdem sollte man Fonds mit einer relativ sicheren Einstufung auswählen. Anleger mit gar keinen oder wenig Erfahrungen in der Geldanlage sollten Investmentgesellschaften bevorzugen, welche sich bereits mit Naturinvestments einen Namen gemacht haben und schon viele, erfolgreiche grüne Fonds aufgelegt haben.
Verwandte Beiträge:
