Sachwerte und Sachwertanlagen
Bei Sachwertanlagen investiert man in Anlageformen, welche einen bestimmten Sachwert verbriefen. Beispielsweise beteiligt sich ein Anleger an einen Immobilienfonds. Hier kauft der Geldanleger einen bestimmten Anteil an dem Sachwert der Immobilien, an welchen sich der Fonds beteiligt. Der Anleger kauft aufgrund der Beteiligung am Immobilienfonds z. B. einen bestimmten Anteil an dem Sachwert der Immobilien, an welchen sich der Immobilienfonds beteiligt.
Die Anlageformen bei Edelmetallen
Edelmetalle dienen auch als Sachwertanlage. Hier kann man in zwei Formen investieren. Zum Einen investiert man direkt in die jeweiligen Edelmetalle in physischer Form. Zum Anderen kann man in indirekter Form via eines Zertifikats oder Fonds in die Edelmetalle investieren.
Investition in einen sachlich greifbaren, physischen Gegenstand
Im Vergleich zu den Geldwertanlagen steht hinter der Sachwertanlage ein physisch sowie sachlich greifbarer Gegenstand (z. B. Firmen, Edelmetalle, Immobilien). Dies ist normalerweise bei den Geldwertanlagen nicht der Fall. Zu den Sachwertanlagen gehören beispielsweise:
- Edelmetalle
- Geschlossene und offene Immobilienfonds
- Altersvorsorge-Fonds und VL-Fonds
- Aktienfonds und Mischfonds
- Dachfonds und Zertifikate
- Garantiefonds und Hedgefonds
- Schiffsfonds und Total Return Fonds
- Private Equity Fonds und Multi-Asset-Fonds
Vorteile der Sachwertanlagen
Alle diese Sachwertanlagen haben im Gegensatz zu vielen Geldwertanlagen mehrere Vorteile. Die Sachwertanlagen bleiben selbst in Zeiten der steigenden Inflation und nachlassender Konjunktur in ihrem Wert beständig. Dadurch bietet diese Anlageform bedeutend mehr Stabilität. Ferner hat man trotz sämtlicher Anlagerisiken bei den Sachwertanlagen deutlich höhere Renditechancen als bei den Geldwertanlagen.
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